Nassausrüstung

Schaumimprägnierwerk

Das derzeit am Markt weitverbreitetste und flexibelste Imprägnierverfahren ist der Oberflächenauftrag durch ein-, beidseitige oder Vollimprägnierung. Durch ein „Aufschäumen“ der Flotte ist der Wassereintrag bzw. der zu trocknende Wassergehalt sehr gering.

Tauchbadimprägnierung
(Vollimprägnierung)

Die Warenbahn wird durch ein Dispersionsbad geführt bzw. getaucht und anschließend über ein Presswalzenpaar ausgequescht. Diese Art von Imprägnierung kann neben der eigentlichen Vliesfixierung auch zur Ausrüstung einer Vliesbahn z.B. mit antibakterieller Dispersion dienen (Hygieneprodukte, Kleidung, Wischtücher etc.).

 

Walzen- / Luftrakelimprägnierung
(einseitiger Oberflächenauftrag)

Mit Walzenrakel: für höhere Auftragsmengen; die Beschichtung erfolgt im Spalt zwischen Walze und Rakel.

Mit Luftrakel: für geringe Auftragsmengen; die Rakel streicht ohne Unterlage auf die gespannte Warenbahn auf.

 

Pflatschwerk / Kiss-Coating
(einseitiger Oberflächenauftrag mittels Schöpfwalze)

Die Schöpfwalze läuft in einem Dispersionsbad und streicht anschließend die Flotte auf die Warenbahn.

"Pflatschen": einseitige Beschichtung mittels hochviskoser Dispersion (z.B. für Teppichrückseitenbeschichtung);
alternativ:
"Kiss-Coating": einseitige Beschichtung mittels niedrigviskoser Dispersion (z.B. für Deckvliese bei Windeln).

 

Sprühauftrag
(ein- oder beidseitiger Oberflächenauftrag)

Dieses Verfahren kommt überwiegend bei der Herstellung von hochwertiger Füllwatte oder abrasiven Vliesstoffen zum Einsatz. Der Auftrag erfolgt über quer zur Warenbahn changierenden Sprühdüsen.